Methode

Logotherapie und Existenzanalyse

Die Logotherapie und Existenzanalyse ist eine phänomenologisch personale Psychotherapiemethode innerhalb der Humanistischen Psychotherapie.

Der Wiener Arzt und Psychiater Viktor E. Frankl (1905 – 1997) begründete die sinnorientierte Beratungs- und Behandlungsform, die durch die Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse weiterentwickelt wurde.

Die Logotherapie als sinn- und werteorientierte Beratungsform eignet sich für die Klärung von schwierigen Lebenssituationen im privaten ebenso wie im beruflichen Bereich und beugt somit auch seelischen Erkrankungen vor.

In der Logotherapie und in der Existenzanalyse geht es darum, eine Dialogfähigkeit mit sich und der Welt über einen Zugang zu den eigenen Gefühlen und persönlichen Werten herzustellen bzw. wieder herzustellen.

Die Existenzanalyse ist ein eigenständiges therapeutisches Verfahren und findet bei der Behandlung psychisch bedingter Erlebens- und Verhaltensstörungen Anwendung. Die Vorgehensweise ist phänomenologisch. Sie arbeitet prozessorientiert, mit dem Fokus auf der Emotionalität.

Literatur

Kolbe, C. (2014), Mit Zustimmung leben. Existenzanalyse und Logotherapie, Projekt Psychotherapie, BVVP, 01/2014. (nachlesen)

Längle, A. (2011), Existenzanalyse und Logotherapie, Stumm G. (Hg.), Psychotherapie, Schulen und Methoden. Eine Orientierungshilfe für Theorie und Praxis, Falter. (nachlesen)

Medien

Alfried Längle (Wien, GLE) stellt im Interview mit Werner Eberwein (Berlin, AGHPT) die Grundzüge der Existenzanalyse vor (Video 2013, Dauer 72 Minuten). (auf youtube anschauen)

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